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Fortbildung zum Puppenspieler für Demenzkranke

(pr/eb) Rheine, 21. Februar 2018 / Am Freitag, 16. März, beginnt am Caritas-Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit in Rheine ein Fortbildungskurs zum Puppenspieler speziell für die Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen. Die alltägliche Begleitung von Menschen mit Demenz stellt die Betreuungskräfte immer wieder vor die Herausforderung, trotz des zunehmenden Verlustes kognitiver Fäh...

Gesundheit

Warmer Regen für CKM-Palliativarbeit: KFD spendet

Spendenübergabe mit Anni Hörsting, Mareile Greiser, Rita Brune, Christian Schedding, Brigitte Breeck, Ulla Sewöster und Gisela Raude (v.l.). © für Abbildung: PR; Quelle: NSK; Aufnahme: Daniel Meier(eb/pr) Melle, 9. Februar 2018 / Die Palliativarbeit des Christlichen Klinikums Melle (CKM) erfährt viel Unterstützung in der Region. Nachdem jüngst die Azubis des Gehrdener E-Centers eine großzügige Spende überreichten, erhielten die Verantwortlichen jetzt einen symbolischen Scheck in Höhe von 3.000 Euro von der katholischen Frauengemeinschaft Gesmold (KFD). Das Geld stammt von einer Aktion beim Gesmolder Weihnachtsmarkt. Es sollte für einen guten Zweck in der Region gespendet werden und so sei die Entscheidung auf die Palliativstation gefallen, berichtete Gisela Raude von der KFD.
 
CKM-Verwaltungsdirektor Christian Schedding dankte allen Beteiligten und stellte den Damen die jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen vor. Die Finanzierung des Umbaus erfolge ausschließlich durch Spendengelder und sei mittlerweile zu einem Meller Projekt geworden, wie Schedding berichtete: Insgesamt seien bisher über 260.000 Euro an Spendengeldern zusammen gekommen. Er kündigte an, dass die Erweiterung der Palliativstation im Frühjahr ihrer Bestimmung übergeben werden soll.

Neben bedarfsgerechten und ansprechenden Patientenzimmern werden ein Aufenthaltsraum sowie ein Balkon gebaut. Darüber hinaus wird die Palliativstation in einen ruhigeren Bereich verlagert. Durch die zusätzliche Einrichtung eines 40 Quadratmeter großen Multifunktionsraums soll die Möglichkeit gegeben werden, mit Angehörigen zu feiern. Der neue Bereich bekommt ein helles freundliches Gesicht mit frischen Bodenbelägen in Holzoptik und optimaler Beleuchtung. "Wir möchten, dass die Patienten sich wohlfühlen", erläuterte Schedding. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen mehr als 200 000 Euro, davon stammen allein 50.000 Euro vom Spes-Viva-Förderverein.

Wie er betonte, sei auch die Palliativarbeit selbst ohne Spenden nur schwer möglich sei. Die Palliativeinheit arbeitet nach dem Konzept von Spes Viva und nimmt Menschen mit begrenzter Lebenserwartung auf. Ziel ist es, Symptome zu lindern und die Lebenszeit möglichst lebenswert zu gestalten. Im CKM-Palliativbereich werden regelmäßig zwei bis fünf Patienten stationär versorgt, im ambulanten Bereich bis zu 40 Patienten pro Woche.

Der Verein Spes Viva, der in der gesamten Region mittlerweile so etwas wie ein Markenzeichen für fachlich qualifizierte und gleichzeitig würdevolle Palliativarbeit ist, wurde von Prof. Dr. Winfried Hardinghaus ursprünglich in Ostercappeln initiiert. Spes Viva betreut und begleitet schwer erkrankte Menschen und ihre Angehörigen unabhängig von Herkunft, Religionszugehörigkeit und Alter. Ganzheitliche Pflege, menschliche Zuwendung und moderne Medizin sollen den Patienten in der letzten Phase ihres Lebens den Abschied erträglich machen. Spes Viva ist neben Spenden auch auf das Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter angewiesen. Für weitere Spenden ist ein Konto bei der Kreissparkasse Melle, IBAN DE47 2655 2286 0161 1394 56, eingerichtet.

Spes Viva im CKM

Spes Viva-Förderverein

Spes Viva

CKM

 
 

 


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