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Gefragte Fortbildung: ''Forum Senologie'' neu auf dem Finkenhügel
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Gefragte Fortbildung: ''Forum Senologie'' neu auf dem Finkenhügel

(pr/eb) Osnabrück, 19. Juni 2018 / Mit dem "1. Forum Senologie" haben Dr. Christoph Katz und sein Team vom Brustkrebszentrum des Klinikums Osnabrück eine gefragte neue Fortbildungsreihe aus der Taufe gehoben: Bei der ersten Ausgabe der neuen Veranstaltungsreihe informierten sich zahlreiche niedergelassene oder im stationären Bereich in Krankenhäusern arbeitende Mediziner aus den Fachgebi...

Gesundheit

Grippewelle: Krankenkasse empfiehlt Impfung

Die echte Grippe ist eine ernst zu nehmende Krankheit – damit es gar nicht so weit kommt, empfehlen viele Krankenkassen eine Impfung. © für Abbildung: PR; Quelle: TK(eb/pr) Osnabrück, 27. Februar 2018 / Die Grippewelle rast durch Deutschland, aktuell haben sich bereits mehr als 11.000 Menschen infiziert – wobei Fachleute davon ausgehen, dass die Dunkelziffer noch weitaus höher liegt. Die echte Grippe kann – im Gegensatz zum grippalen Infekt – durchaus auch lebensbedrohend werden. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Experten der Techniker Krankenkasse (TK), sich jetzt noch gegen Grippe impfen zu lassen. Gegen die aktuellen Erreger gibt es sowohl einen Dreifach-, als auch einen Vierfachimpfstoff; der Arzt entscheidet, welcher medizinisch sinnvoll ist.

Die TK übernimmt jedenfalls die Kosten für beide Varianten. "Es ist auch jetzt noch sinnvoll, das Thema Grippeschutzimpfung beim Arzt anzusprechen und gemeinsam zu entscheiden, ob eine Impfung in Frage kommt", meinte Tim Steimle, TK-Fachbereichsleiter Arzneimittel. Impfen lassen sollten sich nach der Schutzimpfungsrichtlinie (SiR) alle gesundheitlich besonders gefährdete Personen, zum Beispiel Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einem Grundleiden, wie chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inklusive Asthma und COPD), chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben sowie weitere in Schwere vergleichbare chronische neurologische Krankheiten, die zu Beeinträchtigungen in den Atemwegen führen können, angeborene oder erworbene Immundefekte mit T- und/oder B-zellulärer Restfunktion, HIV-Infektion, Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab dem ersten Trimenon, Bewohner in Alters- oder Pflegeheimen.

Bei beruflich bedingter erhöhter Ansteckungsgefährdung sollte nach der SiR ebenfalls gegen Influenza geimpft werden, insbesondere bei medizinischem Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr, Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können, Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln. Die Grippe-Impfung muss jährlich erneuert werden, da jedes Jahr andere Grippeviren mit unterschiedlichen Eigenschaften auftreten. Jedes Jahr wird daher eine Prognose erstellt, mit welchen Viren zu rechnen ist.

Dementsprechend setzt sich der Impfstoff zusammen. Der Impfschutz beginnt etwa zwei Wochen nach der Impfung. Je nach Übereinstimmung mit den tatsächlich zirkulierenden Viren schützt die Impfung gesunde Erwachsene bis zu 90 Prozent vor der Erkrankung. In der älteren Bevölkerung über 60 Jahren ist die Schutzwirkung im Vergleich zur jüngeren deutlich geringer. Dennoch ist die Impfung gerade in dieser Altersgruppe besonders wichtig, da es vor allem bei älteren Menschen während des Krankheitsverlaufs zu Komplikationen wie zum Beispiel bakteriellen Lungenentzündungen kommen kann, die tödlich enden können.

Viele verwechseln einen "grippalen Infekt" mit der echten Virusgrippe. Die meisten Erkältungskrankheiten werden durch eine Reihe teils harmloser Viren verursacht. Die Influenza-Grippe jedoch verläuft schwer und beginnt (ur-)plötzlich – mit hohem Fieber bis über 39 Grad sowie teilweise heftigen Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Sie sollte nicht unterschätzt werden: Jedes Jahr sterben mehrere tausend Menschen daran. Nach wie vor bietet die Impfung den besten Schutz vor der Virusgrippe.

Grippe-Impfung-Infos beim Robert-Koch-Institut

TK

 

 


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