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Schwimmen wird teurer: Ab 1. Oktober neue Bädertarife in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 4. September 2018 / Zum 1. Oktober heben die Stadtwerke Osnabrück die Basistarife im Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad an. Grund für die Preiserhöhung sind nach Angaben des Versorgungsbetriebs insbesondere die stetig steigenden Personal- sowie Betriebs- und Instandhaltungskosten. Die Stadtwerke hatten die Bädertarife letztmalig vor zwei Jahren angehoben.

Gesundheit

Diskussion über Häusliche Gewalt: Polizei und Uni laden ein

In der Uni Osnabrück wird öffentlich darüber diskutiert, wie Frauen und Kinder in extremistischen Gruppen mit religiösen Ideologien besser vor gewaltsamen Übergriffen geschützt werden können. © für Abbildung: PR; Quelle: Uni OS; Aufnahme: Manfred Pollert(pr/eb) Osnabrück, 6. Juli 2018 / Nach aktuellen Studien erlebt jede vierte Frau zwischen 16 und 85 Jahren mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und / oder sexuelle Gewalt in der Partnerschaft. Manchmal steht dies in Verbindung mit religiösen Ideologien, in denen Frauen – und auch Kinder - als untergeordnet gesehen werden. Das Institut für Islamische Theologie (IIT) der Uni Osnabrück und die Polizeidirektion Osnabrück wollen herausfinden, wie der Schutz von Schwächeren gerade in extremistischen Gruppierungen und laden am Dienstag, 10 Juli (18 Uhr), zu einer öffentlichen Diskussion ins Schloss der Uni Osnabrück, Raum 11/212 ein.

In extremistischen Gruppierungen haben Frauen eine klar definierte Rolle, die ihnen in konkreten Familienkonstellationen oft zugewiesen wird. Dabei können sich Männer zur Aufsichtsinstanz erheben und Gewalt gegenüber Frauen und Kindern als legitimes Mittel der Erziehung und Familienführung erachten. Begründet wird dies sowohl religiös als auch kulturell.

In der Veranstaltung "Häusliche Gewalt und Zusammenhänge mit religiösen Ideologien und Extremismen" stellt Kriminalhauptkommissarin Monika Holtkamp von der Polizeiinspektion Osnabrück das Modell "Fallmanagement Hochrisikofälle häuslicher Gewalt" vor, eine interdisziplinäre Kooperation mit dem Ziel der Verhinderung von Gewaltexzessen. IIT-Mitarbeiter Samy Charchira wird das Thema der Prävention von häuslicher Gewalt aus religionssensibler Perspektive und aus Sicht der Sozialen Arbeit zu betrachten.

IIT-Referent Jasser Abou Archid wird ein Fallbeispiel vorstellen, um ins Gespräch zu kommen. "Die Aufgabe, häusliche Gewalt zu bekämpfen und wirksame Maßnahmen zu entwickeln, erfordert eine enge Zusammenarbeit aller Verantwortlichen in staatlichen und nicht staatlichen Institutionen", erläuterte Polizeipräsident Bernhard Witthaut. Interessierte aus der Sozialen Arbeit, Frauenberatungsstellen, Gleichstellung, Justiz und Sicherheitsbehörden sowie der Wissenschaft wollen in der Veranstaltung gemeinsam Lösungsansätze diskutieren und die Vernetzung untereinander fördern. Die Veranstaltung knüpft an das Symposium "Polizei und Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft" im Februar dieses Jahres an.

Uni Osnabrück

Polizedirektion OS
 

 

 


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