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Heimat shoppen erfolgreich: Kampagne geht weiter – regionalen Handel stärken
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55.000 Geräte werden angepasst: Erdgasumstellung geht in die heiße Phase
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Schwimmen wird teurer: Ab 1. Oktober neue Bädertarife in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 4. September 2018 / Zum 1. Oktober heben die Stadtwerke Osnabrück die Basistarife im Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad an. Grund für die Preiserhöhung sind nach Angaben des Versorgungsbetriebs insbesondere die stetig steigenden Personal- sowie Betriebs- und Instandhaltungskosten. Die Stadtwerke hatten die Bädertarife letztmalig vor zwei Jahren angehoben.

Gesundheit

Fachklink Nettetal: Suchtpatienten können vom Entzug ''sanft'' in die Reha wechseln

Die Suchtstation des Bramscher Krankenhauses hat ihre Kooperation mit dem Caritasverband für Stadt und Landkreis Osnabrück sowie den Fachkliniken Nettetal / Hase-Ems ausgebaut. Darüber berichteten die Beteiligten bei einem Treffen in den Fachkliniken Nettetal. © für Abbildung: PR; Quelle: NSK; Aufnahme: Daniel Meier(pr/eb) Bramsche, 17. Juli 2018 / Gute Nachrichten für Suchtkranke: Das neue so genannte "Nahtlosverfahren" der Deutschen Rentenversicherung und der Krankenkassen macht es jetzt möglich, dass Patienten direkt aus der Qualifizierten Entzugsbehandlung (QE) eines Krankenhauses in die stationäre Reha von Fachkliniken verlegt werden können. Vor diesem Hintergrund hat die Suchtstation des Bramscher Krankenhauses ihre Kooperation mit der Fachambulanz des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Osnabrück und den Fachkliniken Nettetal / Hase-Ems weiter ausgebaut, um diesen "sanften" Übergang zu ermöglichen.

"Dadurch soll die Rückfallquote der Patienten gesenkt und verhindert werden, dass sie erneut in eine Entzugsbehandlung müssen", berichtete Dr. Yvonne Walonka, Chefärztin der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Bramscher Krankenhaus. "Es geht uns darum, die Betroffenen am Übergang vom Entzug zur Reha nicht zu verlieren", bekräftigte Conrad Tönsing, Geschäftsführer der CRT Caritas - Reha und Teilhabe der Caritas OS mit den Fachkliniken Nettetal und Hase-Ems (Haselünne).

Denn in der bisher oft langen Wartezeit zwischen qualifiziertem Entzug und Reha seien immer wieder Patienten abgesprungen. Oft seien sie gerade in dieser Zeit besonders wackelig.  Deshalb sei es gut, dass "Menschen mit Suchterkrankungen jetzt wie andere Patienten auch direkt vom Krankenhaus in die Reha kommen können".

Die Beteiligten treffen sich zum regelmäßigen Austausch und nehmen auch die Therapieplanung gemeinsam unter Leitung der Chefärztin vor. Dazu gehören neben dem  Bramscher Krankenhaus und dem St. Vinzenz-Hospital (Haselünne) sowie den Reha-Fachkliniken Nettetal und Hase-Ems auch die Fachambulanzen, die Betroffene beraten und sich um die Vermittlung einer Behandlung in den Niels-Stensen-Kliniken kümmern.

An der Kooperation werden auch die anderen Akutkrankenhäuser der Niels-Stensen-Kliniken in Ankum, Osnabrück, Georgsmarienhütte, Ostercappeln und Melle beteiligt, die eine Akutentgiftung im Rahmen des Qualifizierten Entzugs vornehmen können. In Bramsche und Haselünne dauert der Qualifizierte Entzug mindestens drei Wochen. In dieser Zeit sollen die Patienten für eine weiterführende Behandlung motiviert werden.

Niels-Stensen-Kliniken

Fachambulanz des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Osnabrück

Fachklinik Nettetal

Fachklinik Hase-Ems

 


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