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Schwimmen wird teurer: Ab 1. Oktober neue Bädertarife in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 4. September 2018 / Zum 1. Oktober heben die Stadtwerke Osnabrück die Basistarife im Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad an. Grund für die Preiserhöhung sind nach Angaben des Versorgungsbetriebs insbesondere die stetig steigenden Personal- sowie Betriebs- und Instandhaltungskosten. Die Stadtwerke hatten die Bädertarife letztmalig vor zwei Jahren angehoben.

Gesundheit

AOK: Mehr Geld für Hospizdienste

Neue Mobilisierungsbetten in der die Palliativeinheit im CKM. © Niels-Stensen-Kliniken, Daniel Meier(eb/pr) Osnabrück, 13. August 2018 / Die AOK Niedersachsen wendet diesesd Jahr einen Betrag von 2,65 Millionen Euro für insgesamt 88 ambulante Hospizdienste im Land mit dem Pferdewappen auf. Unter den geförderten Einrichtungen sind auch das  Osnabrücker Hospiz, der Hospizdienst St. Johannes des Malteser Hilfsdiensts Ankum, der Spes-Viva-Hospizdienst in Ostercappeln und der Hospizverein „Leben bis zuletzt“ in Quakenbrück. Darauf hat die Krankenkasse jetzt hingeweisen.  Wie es heißt, hat sich das Fördervolumen der AOK für Hospizdienste in den vergangenen zehn Jahren mehr als vervierfacht. Der Fördersummen der AOK Niedersachsen belaufen sich dabei im Osnabrücker Land auf rund 29.000 Euro (An-kum), 49.000 Euro (Osnabrücker Hospiz), 28.000 Euro (Kinderhospizdienst Osnab-rück), ca. 32.000 Euro (Ostercappeln) und rund 28.000 Euro für Quakenbrück.

„Die Aufgaben der Hospizarbeit werden mit Herzblut, sehr viel Geduld und Einfüh-lungsvermögen gemeistert“, würdigte Klaus Hachmeister, Regionaldirektor der AOK im Osnabrücker Land, den wertvollen Einsatz im heutigen Pressegespräch. Mit dem Geld finanzieren die Hospizdienste im Wesentlichen die qualifizierte Aus- und Wei-terbildung der ehrenamtlichen Sterbebegleiter sowie die notwendigen Personal- und Sachkosten. Dabei deckt die Fördersumme bei weitem nicht die laufenden Kosten. Ambulante Hospizdienste sind weiterhin auch auf Spenden angewiesen.

3.733 Ehrenamtliche führten im vergangenen Jahr 4.166 Sterbebegleitungen durch, davon 176 begleitete Kinder. „Mit ihrem Engagement sind die Ehrenamtlichen eine wichtige Stütze für Betroffene und ihre Angehörigen. Ihrem Wirken ist mit zu verdan-ken, dass vielen sterbenskranken Menschen ein großer Wunsch erfüllt wird und sie die letzte Zeit ihres Lebens im vertrauten häuslichen Umfeld verbringen können. Da-für verdienen sie große Wertschätzung und Anerkennung“, sagte Klaus Hachmeister.

„Wir begleiten die Menschen nicht nur am Ende ihres Lebensweges, sondern leisten auch Trauerbegleitung bei den Hinterbliebenen.“, so Anja Olef vom Osnabrücker Hospiz „Ehrenamtliche brauchen mehr Anerkennung“, ergänzt Christa Wübben vom Ambulanten Hospizdienst St. Johannes. „Unsere Ehrenamtlichen erhalten kein Geld für ihre Arbeit. Sie investieren ihre Zeit aus freien Stücken und das sollte mehr ge-würdigt werden.“ In der Hospizarbeit sei stets Zeit für Gespräche, in denen sich die Sterbenden nicht nur die Ängste von der Seele reden, sondern auch schöne Erinne-rungen wachrufen können.

Klaus Hachmeister hob hervor, dass jeder Mensch – unabhängig von seiner Konfes-sion, Staatsangehörigkeit oder sozialen Stellung – einen Hospizdienst in Anspruch nehmen könne. Zugleich wies Herr Hachmeister darauf hin, dass in Niedersachsen die gesetzlich vorgesehenen Fördergelder noch nicht ausgeschöpft seien. Ambulante Hospizdienste können ihre Anträge auf finanzielle Unterstützung für das laufende Jahr bis Ende März 2019 bei den Krankenkassen einreichen.

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AOK Niedersachsen


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