Suchen und finden auf Marktplatz Osnabrück

Nachrichten im Fokus

Wallenhorster Unternehmen verschenken Weihnachtskekse für guten Zweck
Wallenhorster Unternehmen verschenken Weihnachtskekse für guten Zweck
Stadt warnt: Lebensgefahr in alten Bunkeranlagen
Stadt warnt: Lebensgefahr in alten Bunkeranlagen
Ozean im Schwimmbecken: Schnorcheln mit VR-Brille im Nettebad
Ozean im Schwimmbecken: Schnorcheln mit VR-Brille im Nettebad
IHK-Standortumfrage: Unternehmen zufrieden, aber Fachkräfte fehlen und Gewerbesteuer zu hoch
IHK-Standortumfrage: Unternehmen zufrieden, aber Fachkräfte fehlen und Gewerbest...

Schwimmen wird teurer: Ab 1. Oktober neue Bädertarife in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 4. September 2018 / Zum 1. Oktober heben die Stadtwerke Osnabrück die Basistarife im Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad an. Grund für die Preiserhöhung sind nach Angaben des Versorgungsbetriebs insbesondere die stetig steigenden Personal- sowie Betriebs- und Instandhaltungskosten. Die Stadtwerke hatten die Bädertarife letztmalig vor zwei Jahren angehoben.

Gesundheit

Stipendien für junge Freiwillige

20 Stipendiaten freuen sich über die Unterstützung für ihr Studium oder ihre Ausbildung durch Bistum und Caritas. © PR, Quelle: Caritas, Uwe Lewandowski(eb/pr) Osnabrück, 22. August 2018 / Erst ein Freiwilligendienst, dann eine ordentliche Anschubfinanzierung für den Berufseinstieg - das wünschen sich viele junge Leute. Für 20 junge Frauen und Männer geht dieser Traum nun in Erfüllung: Sie erhalten ein Stipendium des Bistums Osnabrück und des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück.

Das Programm geht gerade in sein fünftes Jahr und hat bei Familie Rupprecht aus Georgsmarienhütte bereits die zweite Geschwistergeneration erreicht. „Soweit ich weiß, sind wir das einzige Schwesternpaar unter den Stipendiaten“ sagt Lisa Rupprecht. Sie hat gerade erst mit Unterstützung des dreijährigen Stipendiums ihre Ausbildung zur Erzieherin abgeschlossen und in diesem Monat ihre Stelle in der Kita St. Pius in Osnabrück angetreten. „Das Stipendium war eine große Hilfe für mich.“, sagt sie. Heute begleitet sie ihre Schwester Jule zu ihrer Stipendienvergabe. Genau wie sie, nutzte auch Jule einen Freiwilligendienst zur Orientierung nach dem Schulabschluss – mit Erfolg: Nach ihrer Zeit in der Behindertenhilfeeinrichtung St. Johann in Osnabrück hat sie jetzt ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin begonnen. Und auch sie kann sich hierfür auf das Stipendium von Bistum und Caritas freuen.

Das Stipendium von Bistum und Caritas ist an zwei Voraussetzungen geknüpft: Die Bewerber müssen einen Freiwilligendienst im Bistum Osnabrück absolviert haben und sie müssen das Ziel haben, anschließend in einer Caritas-Einrichtung oder beim Bistum zu arbeiten. In welchem Beruf sie arbeiten, ist egal. Die Förderung beläuft sich auf maximal 300 Euro monatlich und wird für drei Jahre gewährt. Dazu kommen begleitende Seminare für die Stipendiaten.

Generalvikar Theo Paul erklärt, weshalb für ihn das Stipendium eine Herzenssache ist: „Beim Freiwilligendienst geht es bereits um Bildung, die über Lehrpläne hinausgeht. In der Arbeit mit Menschen geht es nicht um ein schneller, höher, weiter, sondern eher um ein näher, tiefer, intensiver. Mit dem Stipendienprogramm möchten wir sie hierzu weiter ermutigen.“
Auch Caritasdirektor Franz Loth hob die Bedeutung des Freiwilligendienstes hervor: „Es tut gut, wenn man Gutes tut“, sei eine Erfahrung, die junge Menschen hier machen könnten, „Zudem hilft ein Freiwilligendienst dabei, Klarheit für den eigenen Weg zu bekommen, den wir mit unserem Stipendium gerne unterstützen möchten“. Dabei könne das Programm ein wirksames Instrument gegen den Fachkräftemangel im sozialen Bereich sein: „Mit den Freiwilligendiensten lernen wir jungen Menschen kennen, die später vielleicht in unseren Einrichtungen arbeiten können. Zu denen möchten wir Kontakt behalten.“
 
Den Stipendiaten signalisierte er eine interessante berufliche Perspektive: „Es gibt fast nichts, was man bei uns nicht machen kann. Dazu kommen tariftreue Gehälter, eine Zusatzversorgung im Alter, Weiterbildungen und vieles mehr.“ Loth wies auch auf den gesellschaftlichen Nutzen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes hin: „Die Freiwilligendienste sind ein Lernfeld für eine zukunftsfähige Gesellschaft!“
 
Das Stipendium, das in dieser Art nach wie vor bundesweit einzigartig ist, wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal vergeben. Ca. 50 junge Leute haben sich beworben (2017: 89), 20 von ihnen erhalten nun eine Förderung. Sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten beginnen ein Studium, 14 eine Ausbildung. Stipendiaten, die nach der Ausbildung oder dem Studium bei Caritas oder Kirche arbeiten, müssen ihr Stipendium nicht zurückzahlen. Für die anderen gilt, dass 50% der überwiesenen Unterstützung zurückerstattet werden müssen.

Mehr zum Thema:

Caritasverband für die Diözese Osnabrück

 


Leser-Kommentare

- Wollen Sie einen Kommentar erstellen?