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Lokale Unternehmen und regionale Wirtschaft

IHK-Luftverkehrsforum: FMO eine ''reele Chance'' geben

Luftverkehrsforum im FMO. © PR, Quelle: IHK Nord Westfalen(eb/pr) Osnabrück, 6. November 2017 / Beim ersten gemeinsam Luftverkehrsforum, das jetzt die Industrie- und Handelskammern (IHK) Münster und Osnabrück organisiert hatten, wurde der Wunsch nach weiteren Direktverbindungen vom Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) thematisiert. Martin Schlichter, Präsident der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, empfahl den Unternehmern, dem Flughafen Münster/Osnabrück bei jeder Buchung eine reelle Chance zu geben.

„Der Flughafen Münster/Osnabrück ist ein wichtiger Baustein der regionalen Verkehrsinfrastruktur“, betonte Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der IHK Nord Westfalen. Er hob hervor, dass der Ansporn für den Bau des Internationalen Verkehrsflughafens von Anfang an die Förderung der aufstrebenden Wirtschaftsregion war, eher weniger das Tourismusgeschäft. Das FMO-Einzugsgebiet habe eine Wirtschaftskraft, die mit der Ungarns vergleichbar sei.

„In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres haben die Fluggesellschaften etwa 20 % mehr Fluggäste ab FMO befördert. Am Jahresende werden wir auf rund 950.000 Passagiere kommen“, freute sich FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz über die aktuelle Entwicklung. Er machte zugleich deutlich, dass ein solches Wachstum sich nicht jedes Jahr wiederholen lässt. „Wir streben für 2018 eher eine Konsolidierung dieses guten Ergebnisses an“, so Schwarz weiter.

Der FMO-Chef unterstrich die große Bedeutung der Lufthansa für den FMO. Etwa ein Drittel aller Passagiere am FMO fliegen mit der Lufthansa zu den mehrfach täglich bedienten Drehkreuzen Frankfurt und München. Mit Blick auf die Verbindung nach München hob Schwarz hervor, dass für diese demnächst größere Flugzeuge zum Einsatz kämen und damit größere Kapazitäten zur Verfügung stünden. Der FMO-Geschäftsführer erklärte, dass der FMO im Rahmen seiner Neuausrichtung zukünftig noch enger mit der regionalen Wirtschaft kooperieren wolle. Dazu wurde zum 1. November 2017 eine neue Stelle geschaffen, die den Kontakt zu den Reisestellen der Unternehmen aufbauen und pflegen soll.

Die Lufthansa arbeite schon von Anfang an mit dem FMO zusammen und sei sich nach Angaben von Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister der Wirtschaftskraft dieser Region sehr bewusst. Dies würden auch die etwa 1.000 Inhaber einer Lufthansa-Senatorkarte in der Region belegen. Er freute sich über die gute Auslastung der Lufthansa-Flüge. Bezüglich neuer Flugziele bat er um Verständnis, dass die Lufthansa mit der Integration von 81 Flugzeugen aus der Air Berlin-Insolvenz gerade eine Mammutaufgabe bewältigen müsse. Hinzu kämen auch etwa 3.000 Mitarbeiter, die jetzt in das Unternehmen integriert werden müssten. Darum seien neue Flugziele derzeit für sein Unternehmen kein Thema. Dennoch stellte er in Aussicht, dass die Lufthansa-Tochter Eurowings den Wunsch der Wirtschaft nach weiteren Direktverbindungen, insbesondere in Richtung Wien, demnächst prüfen würde.

Für die regionale Wirtschaft sprachen Dr. Jürgen Vutz, Geschäftsführer des Lengericher Verpackungsmaschinenherstellers Windmöller & Hölscher, sowie Niklas Sievert von der Sievert AG aus Osnabrück. Beide Wirtschaftsvertreter nutzen den FMO gerne wegen der problemlosen Anreise, der kurzen Wege und schnellen Abfertigung. Allerdings würden sie wegen des größeren Angebotes an Direktflügen und der oft auch günstigeren Tickets häufiger den Flughafen in Düsseldorf nutzen.

IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

IHK Westfalen Nord


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