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Bistums-Haushalt umfasst 175,9 Millionen Euro

Generalvikar Theo Paul erläuterte die Aufschlüsselung der Finanzen des Bistums Osnabrück. © für Abbildung: PR; Quelle: Bistum OS(pr/eb) Osnabrück, 19. Januar 2018 / Das Bistum Osnabrück hat seinen diesjährigen Haushaltsplan verabschiedet, der mit einem Volumen von 175,9 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr 5,8 Millionen Euro höher ausfällt. Laut Finanzdirektor Joachim Schnieders kann der Haushalt allerdings erstmals nach zwei Jahren nur mit einer Rücklagenentnahme ausgeglichen werden. Grund dafür sei vor allem, dass die Schulstiftung im Bistum zum 1. Januar vier Schulen vom Orden der Thuiner Franziskanerinnen in die eigene Trägerschaft übernommen habe.

Insgesamt 84 Prozent seiner Einnahmen erhalte das Bistum durch die Kirchensteuer, erläuterte Schnieders. Aus dem Haushalt finanziert das Bistum eine breite Palette von seelsorglichen und  sozialen, aber auch pädagogischen und kulturellen Angeboten, wie Generalvikar Theo Paul deutlich machte.

Den größten Teil der Haushaltsmittel für dieses Jahr erhalten mit rund 55,1 Millionen Euro (31,4 Prozent der Gesamtausgaben) die 210 Kirchengemeinden zum Beispiel für Seelsorge, Personal oder Investitionen. Die Schlüsselzuweisungen für die Kirchengemeinden wurden, wie im vergangenen Jahr, pauschal um drei Prozent angehoben.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich "Soziale Dienste", der 32,6 Millionen Euro erhält. Dazu gehören unter anderem die Zuschüsse des Bistums für die Kindertagesstätten (16 Millionen), die Caritasverbände (8,3 Millionen), sowie die Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatungsstellen (2,6 Millionen Euro). In den Bereich "Bildung, Kunst, Medien" investiert das Bistum rund 27 Millionen Euro. Der Großteil davon (20 Millionen) fließt in die katholischen Schulen.

In einem Faltblatt unter dem Titel "Einblick – Kirchensteuer 2018" hat das Bistum wieder Informationen über die Verwendung der Kirchensteuer zusammengestellt. Darin bedankt sich Theo Paul bei den Kirchenmitgliedern, die durch ihren Beitrag die vielen Dienste der katholischen Kirche erst ermöglichten. Der Flyer ist in den Kirchengemeinden sowie in der Finanzabteilung des Bischöflichen Generalvikariates, Hasestraße 40 a, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 / 318171, E-Mail: finanzenundbau@bistum-os.de sowie im Internet erhältlich.

Finanzen des Bistums Osnabrück
 

 

 


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