Suchen und finden auf Marktplatz Osnabrück

Nachrichten im Fokus

Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück
Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück
Heimat shoppen erfolgreich: Kampagne geht weiter – regionalen Handel stärken
Heimat shoppen erfolgreich: Kampagne geht weiter – regionalen Handel stärken
Burger und Sprit: ''Lila-weiße'' Tankstelle an der Bremer Brücke
Burger und Sprit: ''Lila-weiße'' Tankstelle an der Bremer Brücke
55.000 Geräte werden angepasst: Erdgasumstellung geht in die heiße Phase
55.000 Geräte werden angepasst: Erdgasumstellung geht in die heiße Phase

Lokale Unternehmen und regionale Wirtschaft

Konjunktur auf der Ems-Achse stagniert auf hohem Niveau

Konjunkturklima Ems-Achse. © PR; IHK Osnabrück(eb/pr) Osnabrück, 14. August  2018 / Die Konjunktur im Gebiet der Wachstumsregion Ems-Achse kühlt nach zuvor rekordverdächtigen Werten leicht ab. Mit dieser Einschätzung bewertet die Industrie- und Handelskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim die regionale Wirtschaftsentwicklung in der jüngsten Zeit. Die Beurteilung geht auf den Konjunkturklimaindex zurück. Der wichtigste Gradmesser der regionalen Wirtschaft ist um zwei Punkte auf 120 Zähler zurückgegangen. Trotz des Rückgangs liegt der Index weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Auswertung der Konjunkturumfrage durch die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, die IHK für Ostfriesland und Papenburg und die Wachstumsregion Ems-Achse.

Die Komponenten des Konjunkturklimaindex, die Geschäftslage und die Geschäftserwartungen, entwickelten sich unterschiedlich. Die Geschäftslage konnte das hohe Niveau der Vorumfrage nicht halten und gibt etwas nach. Per Saldo bezeichnen 36 % der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut (Vorquartal: 43 %). Die Geschäftserwartungen können zwar etwas zulegen, bewegen sich aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Unter dem Strich blicken 7 % (Vorquartal: 3 %) der Unternehmen optimistisch auf die kommenden Monate.

Geschäftsrisiko Nummer 1 aus Sicht der Unternehmen ist weiterhin der Fachkräftemangel. Fast zwei Drittel (65 %) sehen hierin ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung (Vorquartal: 62 %). Für jeweils die Hälfte der Unternehmen stellen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und die Arbeitskosten ein Risiko für ihre Entwicklung dar. Stark zugenommen haben die Sorgen um eine schwächelnde Auslandsnachfrage – 23 % der Unternehmen sehen hierin ein Risiko (Vorquartal: 13 %). Zu dieser erheblichen Verunsicherung von außen führen aktuell vor allem die handelspolitischen Auseinandersetzungen, etwa zwischen Europa und den USA. Auch die wirtschaftspolitischen Herausforderungen mit Blick auf den Brexit, Russland, die Türkei und andere Märkte spielen eine Rolle.


Industrie- und Handelskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim


Leser-Kommentare

- Wollen Sie einen Kommentar erstellen?