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Im Sauseschritt: Oberbürgermeister empfängt Karnevalisten
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Berufe aus erster Hand: Talent trifft Ausbildung

(eb/pr) Osnabrück, 3. September 2018 / Ausbildungsberufe ganz praktisch zu erleben, selbst Hand anzulegen und mit Azubis über ihre Erfahrungen zu sprechen: Darum geht es bei der Veranstaltung „Talent trifft Ausbildung“, die am Donnerstag, 27. September, von 8 bis 19 Uhr in der Oberschule Hagen stattfindet. „Auch diesmal ist es uns ganz wichtig, die Eltern einzubeziehen, die nach wie vor ...

Beruf & Bildung

Uni startet neues Forschungsformat mit Schülern

Die Uni Osnabrück startet gemeinsam mit zwei Gymnasien ein neues Forschungsformat. © für Abbildung: PR; Quelle: Uni OS; Aufnahme: Manfred Pollert(pr/eb) Osnabrück, 27. Dezember 2017 / Die Uni Osnabrück hat jetzt ein neues Forschungsformat gestartet: Wissenschaftler der Universität Osnabrück beschäftigen sich gemeinsam mit Schülern des Ratsgymnasiums sowie des Gymnasiums "In der Wüste" mit dem Thema nachhaltige Ernährung. Unter dem Titel "Nachhaltige Ernährung in und um Osnabrück – Novel Food versus Old Food" sollen die Schüler beider Gymnasien ab Frühjahr 2018 dazu mit eigenen Forschungen beginnen.

Dabei sollen laut Projektinitiator Dr. Florian Fiebelkorn aus der Biologiedidaktik sowohl "Novel Foods" - moderne, neuartige Lebensmittel wie Insekten, Algen und in-vitro-Fleisch – als auch "Old Foods" - traditionelle und althergebrachte Lebensmittel – untersucht werden. Beispielsweise könnten Schüler zusammen mit Bachelor- und Masterkandidaten einen Nachhaltigkeitsindikator für Osnabrücker Supermärkte entwickeln und die Vorstellungen von Osnabrücker Bürgern zu traditionellen und neuartigen Nahrungsmittel erfassen.

Während ihrer maximal zweijährigen Forschungsphase durchlaufen die Schüler insgesamt fünf Forschungsmodule, die in enger Abstimmung zwischen der Universität und den beiden Schulen entwickelt und durchgeführt werden. "Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Schüler - wie in der realen Nachhaltigkeitsforschung auch - interdisziplinär arbeiten sollen. Das heißt, ihre Fragestellungen und Forschungen sollen sowohl sozial- als auch naturwissenschaftliche Aspekte und Methoden mit einbeziehen", erläuterte Juniorprof. Dr. Miriam Kuckuck aus der Geographiedidaktik.

Finanziell wird das Projekt für die nächsten drei Jahre von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt. Fiebelkorn und Kuckuck haben die Projektidee gemeinsam entwickelt und werden bei der Umsetzung unter anderem von Dr. Knut Jahreis, Leiter des Schülerlabors "Explain-OS" am Fachbereich Biologie / Chemie sowie Prof. Dr. Sabine Zachgo, Leiterin des Botanischen Gartens, unterstützt. In den Schulen sind Diplom-Biologe Gunnar Söhlke (Ratsgymnasium) und Dr. Katrin Lückmann (Gymnasium "In der Wüste") zentrale Ansprechpartner für das Projekt. Darüber hinaus sollen Osnabrücker Lebensmittelproduzenten einbezogen werden.

Am Ende des Projekts erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Ergebnisse gemeinsam mit den Wissenschaftlern in einer Fachzeitschrift zu publizieren. Zudem soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit den Jugendlichen Einblicke in aktuelle sozial- und naturwissenschaftliche Forschung gewähren und für ein Studium an der Universität Osnabrück begeistern.

Projektreihe ''Our common future'' der Robert-Bosch-Stiftung

Uni Osnabrück

Ratsgymnasium

Wüstengymnasium
 

 

 


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