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Uni Osnabrück baut Forschergruppe auf

Das Prinzip der Thermalisierung wird in der derzeit einzigen Forschergruppe an der Uni Osnabrück untersucht. © für Abbildung: PR; Quelle: Uni OS; Aufnahme: Prof. Steinigeweg(pr/eb) Osnabrück, 28. Dezember 2017 / Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Bildung der derzeit einzigen Forschergruppe an der Universität Osnabrück bewilligt. Sprecher der Forschergruppe ist Juniorprofessor Dr. Robin Steinigeweg von der Uni Osnabrück, stellvertretender Sprecher ist Professor Dr. Peter Reimann von der Universität Bielefeld. Neben den Universitäten Osnabrück und Bielefeld sind die Universität Oldenburg und das Forschungszentrum Jülich an der Forschergruppe beteiligt, die sich mit dem Phänomen der Thermalisierung beschäftigen wird.

"Thermalisierung kann man sich - natürlich sehr vereinfacht ausgedrückt - als das Abkühlen einer Tasse mit heißem Kaffee vorstellen", so Steinigeweg, der seit Oktober 2015 an der Uni Osnabrück forscht und lehrt. Dieses Phänomen der Thermalisierung lässt sich im Alltagsleben beobachten. Allerdings spielt die Frage, ob und auf welche Weise ein physikalisches System ins Gleichgewicht kommt, eine Schlüsselrolle auf vielen Gebieten der modernen experimentellen und theoretischen Physik.

Offene Fragen in diesem Bereich werden bereits seit langer Zeit immer wieder untersucht, aber gerade in den letzten Jahren hat das Interesse daran sehr stark zugenommen, insbesondere im Zusammenhang mit der Entdeckung neuartiger Materialien und Zuständen wie beispielsweise kalter Atomgase, topologischer Isolatoren oder Lokalisierungseffekte in Vielteilchensystemen. Insbesondere wurden auch im grundlegenden theoretischen Verständnis von Thermalisierung große Fortschritte erzielt. Das Ziel der Forschergruppe ist es, diese theoretischen Herausforderungen im Bezug auf die mikroskopischen Grundlagen der Relaxation anzugehen.

"Die Bewilligung ist ein herausragender Erfolg für unsere Universität", betonte Uni-Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung Prof. Dr. Susanne Menzel. "Sie zeigt zum einen, dass die im Jahr 2015 erfolgte Berufung von Prof. Steinigeweg schon nach zwei Jahren Früchte trägt. Und darüber hinaus macht sie deutlich, dass Prof. Steinigeweg als noch junger Wissenschaftler bereits eine internationale Reputation auf seinem Gebiet genießt und deshalb bei der Antragstellung der Forschergruppe erfolgreich sein konnte".

Der offizielle Name der derzeit einzigen Forschergruppe an der Universität Osnabrück lautet "Fundamental Aspects of Statistical Mechanics and the Emergence of Thermodynamics in Non-Equilibrium Systems" und ergänzt die bestehenden Verbundprojekte. Die DFG stellt für die Gruppe Mittel in Höhe von ca. 1,3 Millionen Euro für zunächst drei Jahre zur Verfügung.

Uni Osnabrück

Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

 

 


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