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(pr/eb) Osnabrück, 21. Februar 2018 / Jährlich werden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ausländische Studierende und Promovierende an deutschen Hochschulen geehrt, die sich durch besondere akademische Leistungen und ausgeprägtes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement auszeichnen. In diesem Jahr geht der mit 1.000 Euro dotierte Preis an der Universität Osnabrü...

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Uni und Heilpädagogische Hilfe zeigen ungewöhnliche Kunstausstellung

Hunderte von Bildern und Objekten wurden für die Ausstellung im Stadtgalerie-Café gesichtet. © für Abbildung: PR; Quelle: Uni OS; Aufnahme: Sandy Engbers(pr/eb) Osnabrück, 7. Oktober 2018 / Am Sonntag, 11. Februar (17 Uhr) eröffnet das Kunsthistorische Institut der Universität Osnabrück in Kooperation mit der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) im Stadtgalerie-Café, Große Gildewart 14 eine ungewöhnliche Ausstellung: Die gezeigten Arbeiten von 13 Künstlern sind Teil des Langzeit-Projekts "Kunstcontainer+", das 2015 mit Förderung der Johann Bünting-Stiftung ins Leben gerufen wurde.

"Ziel ist es, größere Aufmerksamkeit auf die Kunst von Menschen mit Assistenzbedarf zu lenken, sie zu fördern und die Auseinandersetzung innerhalb der Kunstgeschichte und der Öffentlichkeit zu verstärken", erläuterte Prof. Dr. Helen Koriath vom Kunsthistorischen Institut. In diesem Wintersemester haben Studierende der Kunstgeschichte mit 13 Künstlern aus dem "Kunstcontainer" künstlerische Arbeiten gesichtet und aufgearbeitet. Eine kleine Auswahl – vornehmlich Arbeiten auf Papier und Objekte – haben sie  nun für die abschließende Ausstellung zusammengestellt. Der Titel "es ist was es anderes ist" deutet an, dass vieles an dieser Ausstellung außergewöhnlich ist.

"Die Konzeption der Ausstellung folgt keiner Themenvorgabe oder Leitidee, sondern ist aus dem Grundgedanken hervorgegangen, mit persönlichen Begegnungen von Studierenden  und Künstlern sowie in unmittelbarer Beschäftigung mit einer großen Vielfalt künstlerischer Arbeiten, die in den 12 Jahren seines Bestehens im Kunstcontainer entstanden sind, ergebnisoffene Prozesse anzustoßen und Ideen für gemeinsame Projekte zu entwickeln", so Koriath weiter.

Hauptkriterium für die in allen Schritten gemeinsam erarbeitete Ausstellung ist die Wahrung der Individualität der beteiligten Künstler und ihrer Werke. Das gilt auch für die Präsentationsformen, die zum Teil eigens für diese Ausstellung entwickelt wurden. Auch die analogen und digitalen Einladungen, die begleitenden Texte und Veranstaltungen entstanden in Teamarbeit.

Die Ausstellung ist ein Teilergebnis des im Wintersemester 2016/17 initiierten Mentoring-Programms zur Förderung von Künstlern mit Assistenzbedarf. Sie schließt an die Vortragsreihe "Kunst: Aspekte der Outsider Art" aus dem Sommersemester an und überträgt einige der dort diskutierten Ansätze zum Umgang mit Kunstwerken aus Werkstätten in Sozialeinrichtungen in die kuratorische Praxis. Die Ausstellung ist bis zum 1. April zu sehen.

Uni Osnabrück

HHO-Kunstcontainer

Heilpädagogische Hilfe Osnabrück
 

 

 

 


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