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Neues Projekt: ''Tandems'' aus Kunst- und Kulturszene gesucht

Zur Lenkungsgruppe des deutsch-niederländischen Tandem-Projekts gehören: Bertil Schulte (Provincie Overijssel), Bianca Roelink (Provincie Gelderland), Stefan Michel, Desiree Brüning (beide Euregio), Katharina Opladen (Stadt Osnabrück), Burkhard Fromme (Landkreis Osnabrück), Andre Sebastian (Münsterland e.V.) und Sebastian Traunmüller (Emsländische Landschaft e.V., v.l.). © für Abbildung: PR; Quelle: Stadt OS; Aufnahme: Monika  Sabolová(pr/eb) Osnabrück, 9. Februar 2018 / Der Begriff "Tandem" scheint in Mode zu sein und wird immer häufiger für Formen der interdisziplinären und / oder überregionalen Zusammenarbeit genutzt. Das jüngste Mitglied in der Tandem-Familie ist ein neues Vorhaben, bei dem Kulturförderer aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den niederländischen Provinzen Gelderland und Overijssel in den nächsten drei Jahren die Kunst- und Kulturszene im Grenzgebiet zu fördern und ein deutsch-niederländisches Netzwerk aufzubauen. Auch Stadt und Landkreis Osnabrück sind daran beteiligt.
 
Das Projekt soll niederländische und deutsche Künstler und Kulturschaffende in Tandems zusammenbringen. "Kunst und Kultur sind perfekte Brückenbauer, um Menschen über die Grenze hinweg miteinander zu verbinden", meinte Johan Godschalk von Cultuurmij Oost. Zusammen mit seinem Kollegen Andre Sebastian vom Münsterland e.V. bildet er das Tandem der inhaltlichen Projektleitung. "Im Projekt regen wir deutsche und niederländische Kunst- und Kulturschaffende an, sich in Tandems mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Alle Äußerungsformen von Kunst und Kultur sind möglich, denn gerade die heutige Zeit erfordert Kreativität", so Godschalk.
 
In einem ersten Barcamp am 12. April im Kloster Bentlage in Rheine haben interessierte Künstler und Kulturschaffende die Möglichkeit, sich auszutauschen und Tandems zu bilden. "Bei einem Barcamp gestalten die Teilnehmer den konkreten inhaltlichen Ablauf selbst", erläuterte Sebastian. "Wir als Veranstalter legen lediglich das Oberthema, welches für den ersten Durchlauf 'Sehnsucht Heimat' sein wird, und den Veranstaltungsort fest".
 
Zur Unterstützung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich Kunst und Kultur kann jedes Tandem eine Förderung von bis zu 15.000 Euro aus dem Projekt erhalten. Die Tandems haben nach dem ersten Barcamp am 12. April die Gelegenheit, Projektideen einzureichen.
 
Bei Rückfragen stehen Katharina Opladen vom Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück unter Tel. 0541 / 3233210 (E-Mail: opladen@osnabrueck.de) sowie Burkhard Fromme, Leiter des Kulturbüros beim Landkreis Osnabrück unter Tel. 0541 / 5014032 (E-Mail burkhard.fromme@lkos.de) zu Verfügung. Mehr Informationen über das Projekt, Teilnahmebedingungen und Formulare gibt es demnächst auf der Webseite. Bis zur Fertigstellung sind aktuelle Infos auf Facebook zu finden.

Tandem-Kunst Webseite

Tandem-Kunst auf Facebook

 
 

 


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