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Berufe aus erster Hand: Talent trifft Ausbildung

(eb/pr) Osnabrück, 3. September 2018 / Ausbildungsberufe ganz praktisch zu erleben, selbst Hand anzulegen und mit Azubis über ihre Erfahrungen zu sprechen: Darum geht es bei der Veranstaltung „Talent trifft Ausbildung“, die am Donnerstag, 27. September, von 8 bis 19 Uhr in der Oberschule Hagen stattfindet. „Auch diesmal ist es uns ganz wichtig, die Eltern einzubeziehen, die nach wie vor ...

Beruf & Bildung

Von Tesla bis Stanford University: Hochschule OS auf Tour im Silicon Valley

Ein Blick hinter die Kulissen: Im Silicon Valley besichtigten die Studierenden auch namenhafte Unternehmen wie Adobe, WeWork oder das AppHaus von SAP. © für Abbildung: PR; Quelle: HS OS; Aufnahme: Thomas Fabry(pr/eb) Osnabrück, 1. März 2018 / Von Haste ins Silicon Valley: 34 Studierende der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück waren jetzt auf Exkursion in Kalifornien. Dort haben sie Start-ups und Agrarbetriebe besucht, um mehr über den Gründergeist und die Unternehmenskultur in den USA zu erfahren. Das Silicon Valley ist das Innovationszentrum der weltweiten IT- und Hightech-Industrie, Kalifornien eine Hochburg der Agrarproduktion.

Neben Konzernen wie Apple oder Facebook prägen zahlreiche Start-Ups das Gesicht der Region, aber auch intensivste Landwirtschaft. Im Silicon Valley erhielten die 34 Studierenden Einblicke in die amerikanische Gründerszene. In der zweiten Woche der Studienreise besuchten sie Agrarbetriebe im kalifornischen Umland. "Im ersten Moment erscheint es vielleicht ungewöhnlich, dass sich Studierende der Bereiche Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Gartenbau mit dem Thema Unternehmensgründung auseinandersetzen. Doch für einige von uns ist das durchaus eine Option", erklärte Kathrin Meyer, Masterstudentin der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft an der Hochschule und Mitorganisatorin der Exkursion.

"Diese Reise hat uns jetzt nochmal neuen Anschub gegeben", so Meyer weiter. Auf dem Programm der Silicon-Valley-Tour standen Besichtigungen von Unternehmen wie Adobe, SAP oder WeWork, aber auch Besuche kleinerer Start-Ups. "Begeistert hat mich dieser unbändige Wille der Leute, ihre Ideen voranzubringen: Während wir in Deutschland lieber auf Nummer sicher gehen und nur wenig wagen, packen sie dort die Dinge an und probieren auch Neues aus", berichtete Meyer.

Anders als in Deutschland gebe es in den USA eine Kultur des erlaubten Scheiterns. "Der Gründer eines Start-Ups erzählte uns, dass er mit seiner Geschäftsidee auch immer wieder Rückschläge erlebt habe. Aber er sei jedes Mal wieder aufgestanden, weil er an seine Idee geglaubt habe", so Meyer. Beeindruckt zeigten sich die Studierenden auch von der offenen Kommunikation innerhalb der Unternehmen. "Die Büros dort sind nicht auf einzelne Räume begrenzt. Die Mitarbeiter können sich mit ihren Laptops ziemlich frei im Gebäude bewegen. Das fördert natürlich den Austausch untereinander", zeigte sich Teilnehmer Steffen Webelsiep beeindruckt.
 
Unterschiede zu Deutschland konnten die Studierenden auch bei den Besichtigungen der Agrarbetriebe im kalifornischen Umland feststellen. "Die größte Herausforderung ist die große Wasserknappheit in Kalifornien, die sich ja unmittelbar auf Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Gartenbau auswirkt", erläuterte Kathrin Meyer. Eine weitere Hürde sei angesichts der politischen Situation der drohende Ausfall der Erntehelfer aus Mexiko. Um dem Personalmangel frühzeitig entgegenzuwirken, setzen die Betriebe vermehrt auf automatisierte Technik.
 
Die Idee zur Studienreise nach Kalifornien entstand in der Vorlesung "Entrepreneurship" von Prof. Dr. Karin Schnitker und Prof. Dr. Matthias Kussin. Zusammen mit einigen Studierenden haben die beiden die Exkursion organisiert und angeleitet. "Gerade in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Gartenbau sind heute neue Ideen gefragt. Deshalb wollten wir unsere Studierenden noch mehr für die Themen Gründung, Innovation und Nachhaltigkeit begeistern", betonten Schnitker und Kussin unisono.

"Und wo geht das besser als dort, wo man sich 'innovation first' auf die Fahnen schreibt", ergänzte Schnitker. Es sei wichtig, das Mindset direkt vor Ort kennenzulernen, aber auch zu sehen, dass nicht alles Gold sei, was glänzt. "Das können wir in keiner Vorlesung so vermitteln", waren sich beide einig. Zu den Höhepunkten der Reise zählten neben den Firmenbesuchen auch eine Testfahrt im autonom fahrenden Tesla Model X, der Besuch der Stanford University sowie die Wandertour durch den Yosemite Nationalpark.

HS Osnabrück
 
 

 

 


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