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55.000 Geräte werden angepasst: Erdgasumstellung geht in die heiße Phase
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Berufe aus erster Hand: Talent trifft Ausbildung

(eb/pr) Osnabrück, 3. September 2018 / Ausbildungsberufe ganz praktisch zu erleben, selbst Hand anzulegen und mit Azubis über ihre Erfahrungen zu sprechen: Darum geht es bei der Veranstaltung „Talent trifft Ausbildung“, die am Donnerstag, 27. September, von 8 bis 19 Uhr in der Oberschule Hagen stattfindet. „Auch diesmal ist es uns ganz wichtig, die Eltern einzubeziehen, die nach wie vor ...

Beruf & Bildung

Gruß und Bild von Otta Waalkes: Preis für Hochschul-Mitarbeiter

Auch Ottifanten brauchen Luft zum Atmen: Komiker Otto Waalkes bedankte sich mit einem Gemälde bei Werner Trentmann für dessen jahrzehntelanges Engagement für saubere Luft. © für Abbildung: PR; Quelle: HS OS(pr/eb) Osnabrück, 26. Juni 2018 / Das hätte sich Werner Trentmann wohl nie träumen lassen - gerade erst hatte der Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den Wissenschaftspreis entgegengenommen, da erhielt er von der Videoleinwand aus eine Grußbotschaft von Otto Waalkes: "Lieber Werner, frische Luft ist wichtig! Deshalb sende ich dir schöne Grüße nach Osnabrück!". Den schönen Worten ließ der Comedian Taten folgen: In seinem Namen wurde Trentmann ein Waalkes-Gemälde überreicht.

Das Bild zeigt die berühmten Ottifanten, die einen Berg erklimmen, um sich aus einer Smog-Wolke an die frische Luft zu retten. Trentmann war sichtlich bewegt: "Der Wissenschaftspreis ist eine Wertschätzung meiner Arbeit, worüber ich mich sehr freue. Und die Überraschung zum Schluss war das i-Tüpfelchen". Die Auszeichnung erhielt Trentmann beim Zukunftsforum "Luft" des Europäischen Fachverbands für Luftreinhaltung und Entstaubungstechnik (Eacades e.V.) für seine Verdienste auf dem Gebiet der Feinstaubmesstechnik im Bereich Studium und Lehre.

Seit mehr als 30 Jahren betreut er Studierende im Labor für Messtechnik und Messsignalverarbeitung der Hochschule bei der Erforschung neuer Ansätze, Techniken und Lösungen, um Schmutzpartikel in der Luft optimal messen zu können. Durch sein Vorantreiben ist die Thematik heute an deutschen und finnischen Hochschulen als Wahlpflichtfach in den Masterstudiengängen Elektrotechnik und Informatik verankert.

Und zwar ganz praktisch: Unter Trentmanns Anleitung bauten Studierende schon Feinstaubmessgeräte in Osnabrück, Helsinki und Amsterdam auf, um die Belastung der Luft an unterschiedlichen Standorten Europas zu untersuchen und in eine Forschungsdatenbank der Universität Stuttgart einzuspeisen. In einem anderen Projekt entwickelten Studierende ein kostengünstiges mobiles Gerät zum Messen von Feinstaub.
 
"Die Auszeichnung von Werner Trentmann ist längst überfällig, da er sich seit Jahrzehnten weit über das Normalmaß hinaus in der Feinstaubmesstechnik engagiert. In der Betreuung studentischer Projekte hier vor Ort und sogar auf internationaler Ebene", erklärte Prof. Dr. Jörg Hoffmann als Leiter des Labors für Messtechnik und Messsignalverarbeitung. Mit seiner angenehmen und überzeugenden Art habe sich Trentmann die Hochachtung von Studenten weltweit erworben.

Hochschule Osnabrück

DBU

Eacades auf FB

Otto Waalkes

 

 


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