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Berufe aus erster Hand: Talent trifft Ausbildung

(eb/pr) Osnabrück, 3. September 2018 / Ausbildungsberufe ganz praktisch zu erleben, selbst Hand anzulegen und mit Azubis über ihre Erfahrungen zu sprechen: Darum geht es bei der Veranstaltung „Talent trifft Ausbildung“, die am Donnerstag, 27. September, von 8 bis 19 Uhr in der Oberschule Hagen stattfindet. „Auch diesmal ist es uns ganz wichtig, die Eltern einzubeziehen, die nach wie vor ...

Beruf & Bildung

Piepenbrock Kunstförderpreis verliehen

Die Jury des Piepenbrock Kunstförderpreises vor den preisgekrönten Druckgrafiken ''Hände'' von Charlotte Hoppenau: Unipräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke, Prof. Thomas Rentmeister, Maria-Theresia Piepenbrock, Prof. Klaus Dierßen und Ursula Bode (v.l.). © für Abbildung: PR; Quelle Uni OS; Aufnahme: Elena Scholz   (pr/eb) Osnabrück, 29. Juni 2018 / Der renommierte Piepenbrock Kunstförderpreis wurde jetzt zum 24. Mal an herausragende Studierende des Fachgebietes Kunst der Universität Osnabrück verliehen. Eine fachkundige Jury hatte die Arbeiten der Studierenden begutachtet und vergab in drei Kategorien Preise, die mit insgesamt 6.000 Euro dotiert sind. Die Auszeichnung der Piepenbrock-Unternehmensgruppe ging an Helene Büker für ihre Installation "Newsfaker" (Bereich Malerei / Installation, 2.000 Euro). Die performative Toncollage versteht sich als Sinnbild für den medialen Einfluss auf die Gesellschaft.

Eine weitere Auszeichnung erhielt Sarah Buechel für ihre experimentellen Kurzfilm "REM-Rebound" (Bereich Zeitbasierte Kunst, 2.000 Euro), die versucht, die ungreifbare und verborgene Realität der nächtlichen Träume filmisch sichtbar zu machen. Prämiert wurden weiterhin die Kaltnadelradierungen "Hände" von Charlotte Hoppenau (Bereich Druckgrafik, 2.000 Euro). Ausgangspunkt für ihre Studien waren die ersten Zeilen des Gedichts "Der Gefangene" von Rainer Maria Rilke.

Maria-Theresia Piepenbrock übergab die Preise an die glücklichen Studenten und eröffnete anschließend in den Räumen des Faches Kunst (Seminarstrasse 33) eine Ausstellung, die alle 62 nominierten Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Druckgrafik, Fotografie, Szenische Kunst, Bildhauerei und Visuelle Medien präsentiert. "Der Piepenbrock Kunstförderpreis ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft junger Menschen", unterstrich Piepenbrock. "Eine reiche Kunst- und Kulturlandschaft ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Region. Denn die Künstler leisten durch ihre Werke einen aktiven Beitrag, unsere Gesellschaft mitzugestalten", so die Stifterin weiter.

Präsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke dankte für die erneute Stiftung dieses Förderpreises: "Das Fach Kunst – und damit die ganze Universität Osnabrück – erhält durch den Piepenbrock Kunstförderpreis in ganz außergewöhnlicher Weise die Möglichkeit, sich nach außen zu präsentieren sowie nach außen und innen zu messen“, so der Präsident. "Wir können und wollen nicht mit Kunstakademien oder Kunsthochschulen konkurrieren. Wir wollen jedoch einen fachlichen und künstlerischen Anspruch aufrechterhalten, den wir für alle Studierenden reklamieren; nicht nur für diejenigen, die eine Laufbahn als freie Künstler anstreben, sondern auch für diejenigen, die ins Lehramt gehen oder in einer anderen Form der Kunstvermittlung tätig sein werden".

Eine fachkundige Jury hatte die Arbeiten der Studenten vor der Preisvergabe begutachtet. Dem Gremium gehörten neben Maria-Theresia Piepenbrock die Kunstkritikerin Ursula Bode (Berlin), Prof. Dr. Klaus Dierßen (Fachgebiet Fotografie, Universität Hildesheim), Prof. Thomas Rentmeister (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Freier Künstler, Berlin) und Prof. Dr. Wolfgang Lücke (Präsident der Universität Osnabrück) an.

Uni Osnabrück

Piepenbrock Kunstförderpreis

 

 


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