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Kunstpreis geht nach Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 16. August 2018 / Mit dem ersten Preis des bundesweiten Ameos-Kunstpreises ist die Osnabrückerin Ivana Zikova-Klippel ausgezeichnet worden. Ihr Bild ist zusammen mit 62 anderen ausgewählten Werken in einer Wanderausstellung zu sehen, die am 30. August um 19 Uhr im Treffpunkt für Kunst und Kultur des Ameos-Klinikums Osnabrück (Gertrudenring 5) eröffnet wird. Sie macht a...

Beruf & Bildung

Bundesverdienstorden: Zucchi für Naturschutz und Umweltbildung geehrt

Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ehrte de n Hochschul-Professor Dr. Herbert Zucchi  mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. © PR, Hochschule Osnabrück(eb/pr) Osnabrück, 11. August 2018 / Besondere Ehrung für Prof. Dr. Herbert Zucchi: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem Hochschul-Professor die Bundesverdienstmedaille verliehen. Mit diesem Verdienstorden würdigt das Land seinen jahrzehntelangen Einsatz für Naturschutz und Umweltbildung mit der höchsten Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, überreichte dem Professor für Zoologie und Tierökologie der Hochschule Osnabrück die Bundesverdienstmedaille im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses.

„Im Namen des Bundespräsidenten möchte ich Ihnen herzlich für Ihren unermüdlichen Einsatz für den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt unseres Landes und unserer Region danken. Sie haben durch Ihr Engagement nicht nur den Naturschutz gefördert, sondern auch die Umweltbildung wesentlich geprägt“, so Griesert, der bei der Verleihungsfeier auch die enge Zusammenarbeit mit der Stadt lobte: „Darüber hinaus sind Sie für uns ein wichtiger Ansprechpartner zum Thema ökologische Stadtentwicklung und haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Osnabrück als erste Kommune in ganz Niedersachsen vom UNESCO-Nationalkomitee als ‘Stadt der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ ausgezeichnet wurde.“

Laudator Friedhelm Scheel von der Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land hatte Zucchi als Preisträger vorgeschlagen: „Er ist ein furchtloser Anwalt, der sich für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt einsetzt, der hinterfragt, andere Menschen motiviert und unentwegt kämpft, und das macht mir Mut.“

Zucchi , Professor für Zoologie und Tierökologie der Fakultät für Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektu,r wird zum Ende des Sommersemesters in den Ruhestand gehen, bleibt aber in geringem Umfang am Campus Haste tätig. © PR, Hochschule OsnabrückZucchi ist seit 1993 als Professor an der Hochschule Osnabrück tätig. Auch Prof. Dr. Bernd Lehmann, Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, freute sich über die hohe Auszeichnung: „Ein wichtiger Baustein für eine gute Lehre ist es, ein Fach mit Leidenschaft zu vermitteln. Genau diese Leidenschaft spürt man bei Herrn Zucchi. Seit 25 Jahren begeistert er unsere Studierenden am Campus Haste für Tierökologie und nimmt zudem durch sein ehrenamtliches Engagement eine wichtige Vorbildfunktion ein.“

In seiner Dankesrede im Osnabrücker Rathaus betonte Zucchi: „Um als Botschafter für die Natur unterwegs zu sein, braucht man Weggefährten und Mitstreiter, dazu Kollegen, Institutionen und Strukturen, die diese Arbeit unterstützen und genau das ist mir in Osnabrück ermöglicht worden.“ Entsprechend der Laudatio ließ es sich der Umweltschutz-Experte nicht nehmen, auf der

Verleihungsfeier an die Gäste im Friedenssaal zu appellieren: „Es lohnt sich, nicht locker zu lassen! Wir haben in den letzten Jahrzehnten viel erreicht – sei es die Verbesserung der Wasserqualität unserer Flüsse und Seen oder die Errichtung von mittlerweile 16 Nationalparks in ganz Deutschland.“ Doch es gebe weiterhin riesige Probleme, für die wir Lösungen finden müssten. „Drei Millionen Tonnen Verpackungsmaterialien aus Plastik fallen jährlich allein in Deutschland an. Vieles davon landet in den Weltmeeren und zerstört den Lebensraum der Tiere. Und auch das Artensterben in Deutschland hält weiter an. Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland bestärkt mich darin, auch weiterhin für die biologische Vielfalt zu streiten.“

Mehr zum Thema:

Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur


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