Familienbund macht sich für arbeitsfreien Sonntag stark
{FOTO Gerade Ärzte und Pflegekräfte sind auch sonntags im Einsatz, um die Betreuung der Patienten zu sichern.}
(pr/eb) Osnabrück, 31. März 2010 / Der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück spricht sich für das Recht auf einen arbeitsfreien Sonntag aus. Der Fachverband unterstützt damit eine europäische Initiative zum Schutz der Sonntagsruhe. Nach Angaben des Familienbundes sind bereits jetzt elf Millionen Menschen in Deutschland durch ihre beruflichen Einsätze am Sonntag deutlich eingeschränkt. Zu den betroffenen Berufsgruppen zählen unter anderen Ärzte, Pflegekräfte, Servicekräfte in Hotels und Restaurants, Taxifahrer und viele Selbstständige.
"Wer sonntags nicht verlässlich für die Menschen Zeit hat, die ihm wichtig sind und für die er Verantwortung trägt, wird an diesem Umstand erheblich leiden", sagte die Vorsitzende des Familienbundes, Monika Bögelmann. Der Sonntag sei nicht nur ein wichtiger Tag für das religiöse Leben in einer christlich geprägten Umgebung. Er sei auch ein wichtiger Eckpfeiler für das Leben in der Familie und für die Pflege der Beziehung zu den Kindern. "Wenn wirtschaftliche Interessen bewusst über den Erhalt verlässlicher Beziehungen in der Familie und zum weiteren sozialen Umfeld gesetzt werden, wird das äußerst negative Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Frieden haben", meint Bögelmann.
Der Familienbund vertritt die Interessen von Eltern und Kindern in Politik, Gesellschaft und Kirche. Im Bistum Osnabrück bündelt der Familienbund die familienpolitischen Positionen von acht Mitgliedsverbänden mit rund 80.000 Mitgliedern. Weiterhin gehören dem Familienbund sechs Einrichtungen der Familienbildung im Bistum Osnabrück an.
© für Abbildung: Creative Commons; Aufnahme: heipei; Quelle: Flickr
Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück
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