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Aktuelles & Service

Stadtweke erinnern: Gebäude-Energieausweise erneuern

(pr/eb) Osnabrück, 23. Mai 2017 / Seit zehn Jahren existiert mittlerweile der Gebäudeenergieausweis, der dazu beitragen sollte, die energetischen Eigenschaften von Gebäuden transparenter und vergleichbarer zu machen. Obwohl seit 2008 für alle Immobilien Pflicht, gibt es immer noch zahlreiche Hausbesitzer, die diese EU-Richtlinie nicht umgesetzt haben. Und alle, die bereits einen Energiea...

Bauen & Wohnen

Kampf den Eisblumen: Jetzt Fenster überprüfen

(eb/pr) Osnabrück, 19. Januar 2012 / Wenn die Temperaturen im Winter unter Null Grad fallen, wird an vielen Fenstern sichtbar, dass sie nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen: Es bilden sich Eisblumen - von innen. Auch heute noch finden sich in vielen Häusern alte Fenster, die weder dicht sind noch gut schließen. "Über alte Fenster gehen rund 15 Prozent Energie verloren. Dabei könnten durch Sanierungen sowohl der Geldbeutel als auch das Klima geschont werden", sagte Frank Moser, Energieberater bei der Klimaschutzkampagne "Haus sanieren - profitieren".

Bestünden Zweifel darüber, wie luftdicht die Fenster sind, reiche es aus, den kalten Luftstrom mit der Hand zu erfühlen oder mit einer flackernden Flamme zu erkennen. "Ganz konkrete Angaben macht eine Thermografieaufnahme von einem Energieberater", so Moser. Rund 1.400 während der DBU-Kampagne extra geschulte Tischler und Zimmermänner empfehlen einen solchen Experten nach ihrem kostenfreien Energie-Check. Die Erstkontrolle zeigt Schwachstellen am Haus auf.

"Ein weiteres Augenmerk sollte bereits beim Kauf auf dem Dämmwert der Fenster liegen. Also wie gut ist das Zusammenspiel zwischen Wand, Fenster und Dämmung", meinte Moser weiter. Partner von "Haus sanieren - profitieren" können bei einem Erst-Check den Zustand und den fachgerechten Einbau der Fenster ermitteln und weitere Schritte zu einer möglichen Sanierung erklären.

Bei Fenstern aus Holz blättern im Laufe der Zeit Lacke und Farben ab, und es zeigen sich Risse. Dann dringt Nässe in das Holz, so dass es morsch wird. Der Hausbesitzer sollte die alte und rissige Farbe abschleifen und das Holz mit neuem Anstrich versehen. Dann ist es vor Nässe geschützt. Mit Schaumstoff- oder Dämmstreifen lassen sich undichte Fenster abdichten. "Wer sich nicht mit Ausbesserungsarbeiten abfinden will, sondern eine fachgerechte Sanierung anstrebt, kann einen Innungsfachmann in der Nähe zu Rate ziehen", empfahl Moser.

Kern der DBU-Klimakampagne ist ein kostenfreier Energie-Check, den extra geschulte Handwerker in Ein- und Zweifamilienhäusern durchführen. Nach der Beratung bekommt der Hausbesitzer eine Mappe mit Informationen, die er für die nächsten Sanierungsschritte benötigt. Rund 11.000 Handwerker aller Gewerke beteiligen sich an der bundesweiten Aktion. Im Internet können sich Interessierte über die Initiative informieren und einen Handwerker in ihrer Nähe finden, um den kostenlosen Service zu nutzen.

© für Abbildung: Creative Commons; Aufnahme: bittbox; Quelle: Flickr

DBU-Klimakampagne



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