Suchen und finden auf Marktplatz Osnabrück

Nachrichten im Fokus

Remarque in Bildern: Ausstellung zeigt Graphic Novel ''Im Westen nichts Neues''
Remarque in Bildern: Ausstellung zeigt Graphic Novel ''Im Westen nichts Neues''
33.600 Unterschriften für Erhalt des Klinikums Dissen
33.600 Unterschriften für Erhalt des Klinikums Dissen
''Begeisterter Lehrer der Mathematik'': Uni OS trauert um Prof. Trapp
''Begeisterter Lehrer der Mathematik'': Uni OS trauert um Prof. Trapp
Auf die Plätze, fertig, los: OB ruft auf zum Zoo-Lauf
Auf die Plätze, fertig, los: OB ruft auf zum Zoo-Lauf

Aktuelles & Service

Zurück zu den Wurzeln: Lehm und Rohr gut geeignet für Hausbau

(pr/eb) Osnabrück, 2. April 2014 / Recycling bedeutet nichts anderes als wiederverwerten statt wegwerfen. Dieses Prinzip kombiniert mit Produkten aus der Natur findet immer häufiger Eingang in der Baubranche. Ziel ist die Entlastung der Umwelt durch weniger Abfall und weniger Einsatz neuer Materialien bei der Herstellung. Für diesen Weg setzt sich unter anderem die Deutschen Bundesstiftu...

Bauen & Wohnen

Kampf den Eisblumen: Jetzt Fenster überprüfen

(eb/pr) Osnabrück, 19. Januar 2012 / Wenn die Temperaturen im Winter unter Null Grad fallen, wird an vielen Fenstern sichtbar, dass sie nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen: Es bilden sich Eisblumen - von innen. Auch heute noch finden sich in vielen Häusern alte Fenster, die weder dicht sind noch gut schließen. "Über alte Fenster gehen rund 15 Prozent Energie verloren. Dabei könnten durch Sanierungen sowohl der Geldbeutel als auch das Klima geschont werden", sagte Frank Moser, Energieberater bei der Klimaschutzkampagne "Haus sanieren - profitieren".

Bestünden Zweifel darüber, wie luftdicht die Fenster sind, reiche es aus, den kalten Luftstrom mit der Hand zu erfühlen oder mit einer flackernden Flamme zu erkennen. "Ganz konkrete Angaben macht eine Thermografieaufnahme von einem Energieberater", so Moser. Rund 1.400 während der DBU-Kampagne extra geschulte Tischler und Zimmermänner empfehlen einen solchen Experten nach ihrem kostenfreien Energie-Check. Die Erstkontrolle zeigt Schwachstellen am Haus auf.

"Ein weiteres Augenmerk sollte bereits beim Kauf auf dem Dämmwert der Fenster liegen. Also wie gut ist das Zusammenspiel zwischen Wand, Fenster und Dämmung", meinte Moser weiter. Partner von "Haus sanieren - profitieren" können bei einem Erst-Check den Zustand und den fachgerechten Einbau der Fenster ermitteln und weitere Schritte zu einer möglichen Sanierung erklären.

Bei Fenstern aus Holz blättern im Laufe der Zeit Lacke und Farben ab, und es zeigen sich Risse. Dann dringt Nässe in das Holz, so dass es morsch wird. Der Hausbesitzer sollte die alte und rissige Farbe abschleifen und das Holz mit neuem Anstrich versehen. Dann ist es vor Nässe geschützt. Mit Schaumstoff- oder Dämmstreifen lassen sich undichte Fenster abdichten. "Wer sich nicht mit Ausbesserungsarbeiten abfinden will, sondern eine fachgerechte Sanierung anstrebt, kann einen Innungsfachmann in der Nähe zu Rate ziehen", empfahl Moser.

Kern der DBU-Klimakampagne ist ein kostenfreier Energie-Check, den extra geschulte Handwerker in Ein- und Zweifamilienhäusern durchführen. Nach der Beratung bekommt der Hausbesitzer eine Mappe mit Informationen, die er für die nächsten Sanierungsschritte benötigt. Rund 11.000 Handwerker aller Gewerke beteiligen sich an der bundesweiten Aktion. Im Internet können sich Interessierte über die Initiative informieren und einen Handwerker in ihrer Nähe finden, um den kostenlosen Service zu nutzen.

© für Abbildung: Creative Commons; Aufnahme: bittbox; Quelle: Flickr

DBU-Klimakampagne



Leser-Kommentare

- Wollen Sie einen Kommentar erstellen?