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Osnabrück wächst - Fledder um satte 25 Prozent

Die Zahlen zeigen, wie viele Einwohner die einzelnen Stadtteile am 31. Dezember 2016 hatten und wie sich die Zahlen in zwei Jahren verändert haben. Bis auf Pye sind alle Quartiere gewachsen. © für Abbildung: PR; Quelle: Stadt OS; Aufnahme: Jürgen Uffmann(pr/eb) Osnabrück, 21. Dezember 2017 / Osnabrück stellt sich (mal wieder) gegen einen bundesweiten Trend: Während in Deutschland immer noch der Demografiewandel um sich greift und mehr Menschen sterben als geboren werden, ist es in der Friedensstadt seit letztem Jahr genau umgekehrt: 2016 wurden drei Kinder mehr geboren als Menschen starben – 1.662 Geburten im Vergleich zu 1.659 Sterbefällen. Das sah 2014 noch etwas anders aus: 1.661 Menschen starben während 1.482 geboren wurden – eine Differenz von 179 Personen. 2015 kamen genau 1.500 Babys zur Welt, es starben hingegen 1631 Menschen.

Insgesamt hat die Einwohnerzahl allerdings noch deutlich stärker zugenommen: Während im Jahr 2014 159.506 Menschen ihren Hauptwohnsitz in Osnabrück hatten, waren es 2016 schon 168.145. Gezählt wird immer am letzten Tag des Jahres, damit die Vergleichbarkeit gewahrt bleibt. Die meisten Zuzüge zwischen 2014 und 2016 in absoluten Zahlen hatten die Innenstadt (959) und Eversburg: (834). Nur Pye verzeichnet ein Minus: 47 Bürger leben dort weniger als 2014. Der bevölkerungsreichste Stadtteil ist und bleibt die Wüste, 14.823 Menschen wohnten dort zum Stichtag, Platz zwei belegt der Schölerberg (14.655), gefolgt vom Schinkel (14.353).
 
Prozentual ist allerdings der Fledder bis 2016 am stärksten gewachsen. Gut 3.000 Einwohner hat der eher industriell geprägte Stadtteil, 600 sind es in zwei Jahren mehr geworden – ein Plus von 25 Prozent. Die neuen Bewohner sind in der Mehrzahl Portugiesen, die vom VW-Werk in Containern untergebracht wurden. 310 Mitarbeiter des VW-Werks in Palmela sollten für zunächst 13 Monate in der Lackierung und Montage in Osnabrück arbeiten. Auf lange Sicht bleiben sie nicht in dem Quartier.
 
Elf Prozent mehr Menschen zog es zum Wohnen in die Innenstadt, dort lebten zum Stichtag knapp 9.450 Bürger, 960 mehr als noch 2014. Auch der Stadtteil Hafen hat seine Einwohnerzahl deutlich vergrößert: Fast 2.500 Menschen sind dort gemeldet, 300 mehr als zum Stichtag 2014 – das sind 14 Prozent mehr Einwohner.
 
Kaum gewachsen sind die Stadtteile Atter, Hellern, Kalkhügel, Nahne, Schinkel-Ost und Voxtrup. Mehr als zwei Prozent mehr Bewohner wurden dort nicht verzeichnet. Auch die drei großen Stadtteile Wüste (plus 765 Menschen, fünf Prozent), Schölerberg (plus 499, vier Prozent) und Schinkel (plus 619, fünf Prozent) sind vergleichsweise moderat gewachsen. Deutschlandweit sterben jährlich immer noch mehr Menschen als geboren werden und dies ist seit 1972 so. Im Jahr 2016 starben 911.000 Menschen, gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Sterbefälle um 1,5 Prozent gesunken (2015: 925.000).
 
Stadt Osnabrück

 
 

 


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