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Paracelsus-Kliniken insolvent

Die Paracelsus-Kliniken haben einen Insolvenzantrag gestellt und wollen nun in Eigenverantwortung versuchen, die entstandenen finanziellen Probleme zu meistern. © für Abbildung: PR; Quelle: Paracelsus-Kliniken(pr/eb) Osnabrück, 27. Dezember 2017 / Die Paracelsus-Kliniken Deutschland mit Sitz in Osnabrück haben drei tage vor Weihnachten beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Die Konzernleitung will damit den Klinikverbund, zu dem 40 Einrichtungen an 23 Standorten und 5.200 Mitarbeiter gehören, nachhaltig sanieren. Wie weiter mitgeteilt wurde, sind durch den Insolvenzantrag die Gehälter der Mitarbeiter für drei Monate gesichert, da diese nun über das Arbeitsamt als Insolvenzausfallgeld bezahlt werden.
 
Dementsprechend läuft der Klinikbetrieb an allen Standorten und in allen Abteilungen unverändert weiter. Die medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung ist für alle Patienten uneingeschränkt gesichert. Die Insolvenz in Eigenverwaltung ermöglicht der Klinikgruppe eine Restrukturierung sowie die Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes für die Fortführung. Die Arbeitnehmervertretung steht voll und ganz hinter dieser Entscheidung: "Wir werden den eingeschlagenen Weg in vollem Umfang und mit vollem Engagement unterstützen", betonte die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Sylvia Tausche.

Der Sanierungsbedarf ist entstanden, nachdem einzelne Standorte der Gruppe erhebliche Verluste machten und dadurch die gesamte Klinikgruppe in finanzielle Schieflage geriet. Nun sollen im Zuge der Restrukturierung die defizitären Einrichtungen neu aufgestellt werden. Ziel ist es, die Klinikgruppe durch eine nachhaltige Sanierung für die Herausforderungen des Gesundheitsmarktes aufzustellen und eine optimale Gesundheitsversorgung für Patienten sowie weiterhin moderne und sichere Arbeitsplätze für die Mitarbeiter anzubieten.

Die Paracelsus-Kliniken zählen mit rund 40 Einrichtungen an insgesamt 23 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen insgesamt 5.200 Mitarbeiter jährlich mehr als 100.000 stationäre Patienten. Sitz der Gesellschaft ist Osnabrück. Bereits in der zweiten Generation sind die Paracelsus-Kliniken inhabergeführt – und der Inhaber ist ein Arzt. Die Paracelsus Kliniken sind an keiner Börse notiert und somit keinem Aktionär verpflichtet.

Paracelsus-Kliniken

 

 

 


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