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Neues Jahr beginnt mit mehr Arbeitslosen

Zu Jahresbeginn wuchs im Agenturbezirk die Zahl der Arbeitslosen saisontypisch wieder. © für Abbildung: PR; Quelle: Arbeitsagentur Osnabrück(pr/eb) Osnabrück, 5. Februar 2018 / Erstmals seit Juli 2017 verzeichnete die Osnabrücker Arbeitsagentur gestiegene Arbeitslosenzahlen: Im Vergleich zum Dezember waren 924 Personen mehr (4,7 Prozent) arbeitslos gemeldet, um 0,3 Prozentpunkte über dem Dezemberniveau. Im Vergleich zum Vorjahr hingegen waren jedoch 743 Menschen weniger (0,4 Prozent) arbeitslos. "Eine ganz saisontypische Entwicklung", konstatierte Christiane Fern, Vorsitzende der Geschäftsführung der Osnabrücker Arbeitsagentur.

"Vor allem die Außenberufe sind in dieser Zeit betroffen. Das betrifft dann vor allem die Männer". So waren zuletzt allein 603 Männer mehr arbeitslos gemeldet als noch im Dezember. "Ich bin aber zuversichtlich, dass sich das angesichts der guten Konjunktur in den kommenden Monaten schon wieder deutlich relativieren wird", so Fern weiter. Als schwieriger erweise sich hingegen das Thema Langzeitarbeitslosigkeit: Der Anteil Langzeitarbeitsloser an der Gesamtzahl der Arbeitslosen kletterte binnen eines Jahres um zwei Prozentpunkte auf 36,2 Prozent. "Die Langzeitarbeitslosigkeit in unserem Bezirk ist immer noch recht verfestigt, trotz der exzellenten Wirtschaftslage gibt es immer noch einige, die den Weg in Arbeit finden. Dies zu ändern, wird unsere große Aufgabe in diesem Jahr und in auch in den kommenden Jahren sein", betonte Fern.
 
Die Unterbeschäftigung, die neben Arbeitslosen auch Personen erfasst, die Arbeit suchen, jedoch zum Beispiel derzeit an (Qualifizierungs-)Maßnahmen teilnehmen oder erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden, umfasste im Januar 18.987 Personen – 579 mehr als im Vormonat (plus 3,1 Prozent), aber 1.275 weniger als vor einem Jahr (minus 6,3 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote lag mit 6,4 Prozent um 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
 
Die Gruppe arbeitslos gemeldeter Ausländer reduzierte sich im Vorjahresvergleich um 281 auf 3.689 Personen (minus 7,1 Prozent). Hierzu gehören sowohl Menschen, die schon länger im Agenturbezirk leben, als auch neu hinzugekommene Flüchtlinge. 992 Flüchtlinge waren im Januar 2018 bei Agenturen und Jobcentern arbeitslos gemeldet. Weitere 1.634 befanden sich in Integrationskursen, Qualifizierungsmaßnahmen oder waren erwerbstätig und gleichzeitig arbeitsuchend gemeldet. Anerkannte Schutzberechtigte werden von Jobcentern betreut, Asylbewerber und Geduldete von Arbeitsagenturen.

Im Januar waren im Agenturbezirk 1.291 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet, somit 182 Personen bzw. 16,4 Prozent mehr als im Dezember, jedoch 21 weniger als im Januar 2017 (minus 1,6 Prozent). Die Jugendarbeitslosenquote (bis unter 25 Jahre) betrug 3,6 Prozent, im vorigen Januar hatte sie noch bei 3,8 Prozent gelegen.
 
Arbeitsagentur Osnabrück

 
 

 

 


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