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Lokale Unternehmen und regionale Wirtschaft

IHK bei Schäffer: Digitalisierung ist mehr als schnelles Web

 Schäffer-Geschäftsführer Tobias Schonebeck, Staatssekretär Stefan Muhle vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf (v.l.) in der realen Geschäftswelt von Schäffer Geschenke, die durch ein digitales Angebot ergänzt wird. © für Abbildung: PR; Quelle: IHK(eb/pr) Osnabrück, 28. Mai 2018 / Er gehört in punkto Digitalisierung zu Osnabrücks Vorzeigeobjekten: Tobias Schonebeck, Geschäftsführer der Carl Schäffer GmbH & Co. KG. Sein Online-Shop ist einer der bundesweit führenden Anbieter auf dem Spielzeugsektor. Jetzt machten sich Staatssekretär Stefan Muhle (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) und Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (IHK), ein Bild von der Digitalisierung im Handel.

Schonebeck erläuterte Muhle, dass digitaler Handel weit mehr sei als schnelle Internetverbindungen. Bei Schäffer durchdringe die Digitalisierung sämtliche Prozesse. Muhle erklärte, dass entsprechende Praxiseinblicke wichtig für ihn seien und er diese bei der Formulierung des "Masterplans Digitalisierung" berücksichtigen wolle. Die Landesregierung hatte dafür zuletzt bis zum Jahr 2025 eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt.

Auch bei der jüngsten Sitzung des IHK-Fachausschusses Industrie und Umwelt bei Salt and Pepper Software (Osnabrück) stand das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt: "Zwei Drittel aller Unternehmen sehen in der Digitalisierung Chancen durch neue Geschäftsmodelle. Gut 44 Prozent verzeichnen bereits Umsatzzuwächse, nur bei fünf Prozent der Betriebe ist der Umsatz durch die Digitalisierung rückläufig", erklärte Ausschussvorsitzender Hendrik Kampmann.

Die Digitalisierung ermöglicht immer mehr Unternehmen nicht nur Effizienzsteigerungen, sondern auch mehr Flexibilität, spezifisch auf den Kundenwunsch abgestimmte Produkte und Dienstleistungen sowie zusätzliche Umsatzquellen durch neue Geschäftsmodelle, so ein Ergebnis des aktuellen IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung. "Auch im IHK-Bezirk können immer mehr Unternehmen auf erfolgreiche Digitalisierungsprojekte zurückblicken", so Kampmann weiter. Dieser Eindruck wurde beim Erfahrungsaustausch unter den Ausschussmitgliedern bestätigt.

Division Manager Ludger Ahlers von Salt and Pepper Software referierte außerdem über "Mehr Digitalisierung = agile Unternehmensentwicklung?". Im Januar 2016 mit 18 Mitarbeitern gestartet, beschäftigt das Unternehmen nach nur zwei Jahren 120 Mitarbeiter, davon 95 in Osnabrück. Seine Erfahrung aus der Praxis lautete: Ohne die passende Organisationsentwicklung und die Berücksichtigung der bestehenden Unternehmensstruktur könnten Investitionen nicht erfolgreich sein. Dies gelte auch für Digitalisierungsprojekte. Die IHK unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen bei den Herausforderungen der Digitalisierung, unter anderem mit Informationsangeboten und Sprechtagen.

Schäffer Geschenke

Salt and Pepper Software

IHK
 

 


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