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Lokale Unternehmen und regionale Wirtschaft

Seedhouse: Neues Zentrum für Start-Ups aus dem Agrar-Bereich

Noch hängt das Schild nicht an seinem Platz: ICO-Geschäftsführer Siegfried Averhage (l.) und Seedhouse-Manager Tim Siebert vor dem Gründerzentrum ''Seedhouse''. © für Abbildung: PR; Quelle: Wigos; Aufnahme: Kimberly Lübbersmann(pr/eb) Osnabrück, 24. Juli 2018 / Das noch junge Innovations-Centrum Osnabrück (ICO) hat jetzt einen Ableger: Stadt und Landkreis Osnabrück gründeten jetzt das "Seedhouse", das für frischen Wind in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sorgen soll. Zu finden in der Marie-Curie-Straße 3 – Tür an Tür mit Onyx Composites, selbst ein Start-Up – sollen in den nächsten zwei Jahren bis zu 12 innovative Existenzgründungen und Projektteams in einer frühen Gründungsphase den nötigen Schub erhalten.

Die Nähe zur Hochschule ist ganz bewusst gewählt: "Wir hoffen, dass mit dieser Unterstützung kreative Köpfe aus der Hochschul-Szene hier im Osnabrücker Land bleiben und dass aus guten Ideen erfolgreiche Unternehmen werden", erläuterte ICO-Geschäftsführer Siegfried Averhage den Ansatz. Die Auswahl erfolgt über vier so genannte "Batches" - spezielle Bewerbungsverfahren. Je drei bis fünf Teams kommen zum Zug und können dann drei bis maximal sechs Monate im Seedhouse arbeiten. Die ersten drei Start-Ups sind bereits da – bei den Geschäftsideen geht es um Tierfutter aus Insekten, die Kommunikation mit Pflanzen und ein innovatives Produkt aus Milch.

"Fachliche Beratung sowie individuelles Coaching sollen den Start-Ups dabei helfen, ihre Geschäftsidee möglichst optimal zu entwickeln", beschrieb Manager Tim Siebert den Auftrag von Seedhouse. Neben den kostenlosen Büros gibt es Unterstützung beim Prototypenbau sowie jeweils ein Projektbudget von bis zu 10.000 Euro. Siebert bringt gute Voraussetzungen für seine Aufgabe mit: Der gelernte Industriekaufmann hat Betriebswirtschaftslehre sowie zwei Jahre Strategic Entrepreneurship studiert. Später war er drei Jahre im Wissens- und Technologie-Transfer (WTT) tätig, einer gemeinsamen Einrichtung von Uni und Hochschule Osnabrück. Dort hat er sich bereits intensiv mit Gründungsfragen befasst.

Das Interesse der regionalen Unternehmen ist groß: Als Projektpartner sind bereits rund ein Dutzend Firmen an Bord, die sich finanziell, aber auch als Mentoren einbringen. Die Start-ups haben so Zugang zu praktischem Know-how und unternehmerischer Erfahrung, um sich fit für den Markt zu machen. Als Mittler zwischen Seedhouse und Unternehmen agiert Florian Stöhr von Muuuh! Digital aus Osnabrück.

Das Seedhouse soll nicht nur auf die Wirtschaftsregion Osnabrücker Land begrenzt sein: "Wir unterstützen auch gern Start-Ups aus anderen Regionen", so Siebert. Schließlich sei das branchenspezifische Start-up-Zentrum bundesweit einmalig, unterstrich Averhage: "Und bei uns gibt es noch genug Raum für innovative Ideen und Unternehmen, die diese Ideen dann umsetzen".

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